Cue2Walk in der Praxis: Neue wissenschaftliche Publikation in Sensors

Bei Cue2Walk sind wir überzeugt, dass Innovation erst dann wirklich Wert hat, wenn sie auch im Alltag der Menschen funktioniert. Deshalb sind wir stolz darauf, dass unsere neueste Studie, die kürzlich im Fachjournal Sensors veröffentlicht wurde, zeigt: Das Cue2Walk-Gerät ist mehr als ein Hilfsmittel – es ist eine Intervention, die die Lebensqualität von Menschen mit Parkinson tatsächlich verbessert.

In der Studie nutzten sechzehn Teilnehmer mit Parkinson das Cue2Walk-Gerät im Durchschnitt 9 Stunden pro Tag über einen Zeitraum von etwa 6 Monaten. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Die Nutzer berichteten von einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität – von 5,2 auf 6,2 auf einer Skala von 1 bis 10. Zudem gaben sie an, weniger unter Freezing of Gait (FoG) zu leiden, weniger Stürze zu erleben und mehr Selbstvertrauen in ihrem täglichen Leben zu haben. Das sind Effekte, die für Betroffene direkt spürbar sind.

Eines der auffälligsten Ergebnisse: 13 von 16 Teilnehmern berichteten, dass die Dauer ihrer Freezing-Episoden kürzer wurde. Darüber hinaus gaben 12 von 16 an, weniger Stürze erlebt zu haben, und die Mehrheit fühlte sich sicherer in ihrer selbstständigen Mobilität. Die durchschnittliche Zufriedenheitsbewertung lag bei 7,8 von 10 Punkten – ein klares Zeichen dafür, dass sich Technologie und persönliche Erfahrung hier gegenseitig verstärken.

Besonders bedeutsam an dieser Publikation ist, dass die Ergebnisse nicht im Labor, sondern in der häuslichen Umgebung der Teilnehmer erhoben wurden. Das macht die Erkenntnisse relevanter und praxisnäher, da sie direkt das echte Leben von Menschen mit Parkinson widerspiegeln. Für Therapeuten, Entscheidungsträger und Krankenkassen liefert dies wertvolle Evidenz, dass smarte Cueing-Technologie nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis wirksam ist.

Bei Cue2Walk arbeiten wir kontinuierlich an Lösungen, die Menschen helfen, mehr Kontrolle über ihre Mobilität und Unabhängigkeit zu gewinnen. Diese Publikation ist ein wichtiger Meilenstein – für uns aber vor allem Motivation, die Zusammenarbeit mit Fachleuten, Netzwerken und Patienten weiter auszubauen. Denn je mehr Menschen Zugang zu dieser Intervention erhalten, desto größer ist die Wirkung auf Lebensqualität, Sicherheit und Selbstvertrauen.

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